Einblick in die technischen Grundlagen und Tools zur Verwaltung von GTINs
Bei der Verwaltung von GTINs (Global Trade Item Numbers) kommen verschiedene technische Grundlagen und Tools zum Einsatz:
Technische Grundlagen
Aufbau der GTIN:
- 13-stelliger numerischer Code
- Besteht aus GS1-Unternehmenspräfix, Artikelreferenz und Prüfziffer
- Kann als Barcode (EAN-13) dargestellt werden
Datenbanken:
- Zentrale Rolle bei der Verwaltung von GTINs
- Speichern Produktinformationen verknüpft mit der GTIN
- Ermöglichen schnellen Zugriff und Aktualisierung von Produktdaten
Verwaltungstools
GS1 GEPIR (Global Electronic Party Information Registry):
- Globales Verzeichnis für GS1-Mitglieder und deren GTINs
- Ermöglicht die Suche nach Unternehmen anhand ihrer GTINs
Product Information Management (PIM) Systeme:
- Zentrale Verwaltung von Produktdaten inklusive GTINs
- Unterstützen die Konsistenz und Qualität der Produktinformationen
Enterprise Resource Planning (ERP) Systeme:
- Integration von GTIN-Verwaltung in umfassende Unternehmenssoftware
- Verknüpfung von GTINs mit Lager-, Verkaufs- und Logistikprozessen
Spezielle GTIN-Tools
GS1 Cloud:
- Globale Plattform zum Teilen von Produktinformationen
- Ermöglicht die Validierung von GTINs und zugehörigen Produktdaten
GS1 Data Hub:
- Tool zur Erstellung, Verwaltung und Verteilung von GTINs und Produktdaten
- Unterstützt die Einhaltung von GS1-Standards
Barcode-Generatoren:
- Software zur Erstellung von EAN-13 Barcodes basierend auf GTINs
- Wichtig für die physische Kennzeichnung von Produkten
Integrationsmöglichkeiten
EDI (Electronic Data Interchange):
- Standardisierter elektronischer Datenaustausch zwischen Handelspartnern
- GTINs spielen eine zentrale Rolle in EDI-Nachrichten
API-Schnittstellen:
- Ermöglichen die Integration von GTIN-Daten in verschiedene Systeme
- Unterstützen den automatisierten Datenaustausch zwischen Anwendungen
Die effektive Nutzung dieser technischen Grundlagen und Tools ermöglicht Unternehmen eine präzise und effiziente Verwaltung ihrer GTINs. Dies ist besonders wichtig für die Optimierung von Lieferketten, die Verbesserung der Produktdatenqualität und
die Einhaltung von Handelsstandards.